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    Naturfasern
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Naturfasern

Die Schafhaltung zur Wollgewinnung ist in den letzten Jahren immer mehr zurückgegangen. Die Mühen der Schafhaltung, der Schafschur und insbesondere der Wanderschäferei finden in heutiger Zeit keine finanzielle Anerkennung. Verschiedene Schafrassen sind so vom Aussterben bedroht.

Nur langsam beginnt eine Rückbesinnung, versuchen einzelne Menschen und Gruppen diese Entwicklung aufzuhalten, rücken Gedanken wie Artenvielfalt und "das Schaf als Landschaftspfleger" ins Blickfeld.

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Wollverarbeitung

Nach 12 Monaten Schafpflege und Schur wird die Wolle sortiert und zur Wäscherei transportiert, gewaschen und getrocknet. In Ballen gepresst geht sie zur Weiterverarbeitung an die Kämmerei. Dort werden die Wollballen geöffnet und die Flocken befeuchtet, damit die Fasern schonend gekämmt werden können. Zuvor wird die Wollflocken "gewolft" d.h. in einer speziellen Maschine aufgelockert damit die feinen Kratzenbeläge der Kardiermaschine nicht beschädigt werden. Deshalb muss die Wolle erst "gewolft", d. h. in einer speziellen Maschine, dem Wolf, aufgelockert werden. Bild links.

Jetzt wandert die Wolle über einen Kastenspeiser oder ein hölzernes Förderband in die Kadiermaschine. Erste grobe Walzen lockern die Flocken nochmals auf. Dann geht es durch weitere vorbereitende Walzen zum schnell Haupttambour, einer tonnenschweren, großen Trommel. Hier wird die Wolle von langsamer laufenden Walzen und gegenläufigen Wendern gehalten, gestreckt und gewendet, bis sie am Ende als dünnes Vlies auf eine breite Holztrommel oder zusammen- gefasst als Kardenband aus der Maschine läuft.

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